Nachdem es in
Wuppertal in den Sechziger-, Siebziger- und
Achtziger Jahren schon mal Waldjugendgruppen gegeben hatte war dies nun der
vierte Anlauf:
Alles fing eigendlich mit Hans-Jürgen Kinzel an. 1991 las er
in einer Regionalen Fernsehzeitung von einem Indianerlager in Windfus. Sein
Interesse war geweckt, da er in seiner Jugend auch schon "bündisch" war, also packte
er seine alte Kothe ein und fuhr los.
Zur gleichen Zeit war in Windfus auch ein Landeslager der DWJ. Jürgen war
begeistert und schloss, da er ja überaus kontaktfreudig ist, viele Bekanntschaften.
Die Kontakte hielten und so war er auch beim nächsten LaLa, 1992, in Viersen
wieder dabei. Diesmal jedoch erhielt er Verstärkung von seinen Söhnen Stephan und
Christoph, die auch noch einen Freund, Oliver, mitbrachten. Diese vier bildeten den
Grundstein der DWJ Wuppertal, die dann 1993 in Goch offiziell aufgenommen wurde. Die Begeisterung war ansteckend, und 1994 kamen fünf weitere Mitglieder dazu,
die am Landesfeuer zu Waldläufern geschlagen wurden. Je mehr Leute es wurden,
desto mehr Aufmerksamkeit erregten sie. Zumal sie bei einer Schulveranstaltung
(sie gingen fast alle auf dieselbe Schule) alle in ihrer Kluft (Grünhemd und Halstuch)
erschienen, denn am selben Nachmittag ging es noch weiter zum Forsteinsatz auf der
Burg Ludwigstein.
Langsam aber sicher zog die Waldjugend in Wuppertal Kreise: Immer mehr Leute kamen
aus Freundeskreisen und Verwandtschaft hinzu. 1995 in Bielefeld wurde die Gruppe
offiziell wieder um zwei Mitglieder reicher, und die ersten grünen Kordeln wurden
verliehen. So ging es weiter, bis der Horst Ende 1998 knapp 20 Mitglieder zählte,
und - man höre und staune! - seine erste Pimpfengruppe ins Leben rief.
Seit 1993 ist der Horst Wuppertal bei jedem Forsteinsatz auf Burg Ludwigstein dabei.
Regelmäßig Ende Februar und Anfang November wird am Burgberg gearbeitet, und auch
zum Kirschfest im Juni und zum Fahrtenabschluß Anfang September sieht man Wuppertaler
nach Witzenhausen eilen. Auch die jährlichen Landeslager und alle Bundeslager sind ein Muss, will man immer
wieder neue Leute kennen lernen, und in den allabendlichen Singerunden seine Stimme
trainieren ( und heiser nach Hause fahren :-) )
1999 - endlich! - bekam der Horst auch eine Hütte am Nöllenhammer, wo seitdem die
Gruppenstunden und die eine oder andere Übernachtung stattfinden.